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Notaufnahme Rotkreuzklinik Lindenberg
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Rotkreuzklinik Lindenberg
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Abteilung für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde
Unsere Schwerpunkte

Wir decken das gesamte Spektrum der Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde ab.

Unser Schwerpunkte:

  • Coblation

    Weichgewebeablation mittels molekularer Auflösung
    Im Bestreben, auch bei bewährten Operationen neue Standards zu setzen und schonendere Operationsverfahren dauerhaft erfolgreich anzuwenden, bieten wir seit geraumer Zeit bei Weichgewebeeingriffen das Verfahren der Coblation an.

    Nachteile herkömmlicher Verfahren
    Konventionelle monopolare elektrochirurgische Verfahren arbeiten mit Oberflächentemperaturen des zu behandelnden Gewebes von mehreren hundert Grad Celsius und verwenden dabei den elektrischen Widerstand des menschlichen Körpers um es zu durchschneiden oder zu entfernen. Durch diese Entladung hoher Energiemengen kommt es zu einer schnellen Gewebserhitzung mit tiefem thermischem Eindringen in das Zielgewebe. Umliegende Strukturen werden z. T. erheblich in Mitleidenschaft gezogen.

    Schonende OP durch die Coblation
    Das Verfahren der Coblation (Cold Ablation) ist im Gegensatz hierzu ein Verfahren, das nicht auf Hitzeabstrahlung beruht. Hier fließt der Strom der Radiofrequenzenergie nicht direkt durch das Gewebe, sondern über ein spezielles Medium, meist Salzlösung, wodurch um die Elektrode herum ein ganz eng begrenztes Plasmafeld entsteht. Das Plasmafeld wird aus ionisierten Partikeln gebildet, die ausreichende Energie haben, um organische Molekülverbindungen innerhalb von Gewebe zu durchtrennen. Anstatt Gewebe zu explodieren, verursacht die Coblation eine molekulare Auflösung. Die entstehenden Nebenprodukte der Coblation sind reaktionsträge elementare Moleküle und Gase mit niedrigen Molekulargewicht, die während der Ausspülung des Eingriffsbereiches schnell entfernt werden. Der Strom wird während des Coblationsverfahrens durch eine aktive und integrierte Rückführelektrode geleitet, wodurch die Wirkung des Coblationseffektes örtlich auf das Zielgebiet begrenzt bleibt. Insgesamt ermöglicht die Coblation bei niedrigen Gewebstemperaturen zwischen 40 und maximal 70 Grad Celsius eine kontrollierte Gewebeentfernung bei maximaler Schonung der umliegenden Schichten. Gefäße werden durch den gleichzeitig vorhandenen Koagulationstrom verschlossen. Für die Heilungsphase nach dem Eingriff bedeutet diese besonders gewebeschonende und blutungsarme Technik geringere postoperative Schmerzen, eine schnellere Wundheilung und damit frühere Gesundung der Patienten.

  • Endoskopische Chirurgie

    Nasennebenhöhlen und vordere Schädelbasis
    Bei der Behandlung chronischer Entzündungen der Nasennebenhöhlen bieten wir ein schonendes Operationsverfahren als Teilschritt eines langfristigen Behandlungskonzeptes an. Neben der eigentlichen Operation gehören hierzu eine gründliche Diagnostik und ggf. Therapie hinsichtlich von Allergien und Pseudoallergien, flankierende medikamentöse oder phytotherapeutische Maßnahmen, eine intensive lokale endoskopische Nachbehandlung des Wundgebietes in der Nase sowie von Ihnen als Patient selbst durchzuführende Pflegemaßnahmen.

    Bei der Operation werden mit speziellen Winkeloptiken und Instrumenten Engstellen in der Verzweigung des Nasennebenhöhlensystems beseitigt. Durch die Erweiterung wird die Wiederbelüftung und Drainage der vorher verschlossenen Nasennebenhöhle gefördert und der Grundstein zu einer Heilung der entzündeten Schleimhaut gelegt. Diesen Heilungsprozess beschleunigen neuartige blutstillende Tamponaden. Sie lösen sich in der Nasennebenhöhle innerhalb von ca. zwei bis drei Wochen auf und müssen nicht wie bisher schmerzhaft entfernt werden, die Reste werden abgesaugt.

  • Plastische Operationen

    Funktionell-ästhetische Nasenchirurgie
    Dieser Begriff beschreibt am treffendsten ein Operationskonzept, welches die komplexen Zusammenhänge zwischen den vielfältigen Funktionen der Nase und ihrer besonderen ästhetischen Bedeutung als zentralem Strukturelement des Gesichtes gleichermaßen berücksichtigt.

    Ohrmuschel-Korrekturen
    Vor allem im Kindesalter führen Abweichungen von einer natürlichen Ohrmuschelform zu Hänseleien und nicht selten zu seelischen Folgen. Häufige anlagebedingte Veränderungen sind hierbei eine mangelnde Ausprägung der sogenannten Anthelixfalte und ein großes Ohrgrübchen (Cavum conchae). Dadurch erhalten abstehende Ohren oft eine flächige, wenig konturierte, weit vom Kopf abstehende Form.

  • Radiofrequenzchirurgie

    Mit dem CURIS® Radiofrequenz Generator führen wir moderne Weichgewebschirurgie auf höchstem technischen Niveau durch. Radiofrequenztechnik kann in der HNO vielseitig eingesetzt werden: Für die Schlafchirurgie, für alle Schneide- und Koagulationsvorgänge in der HNO und ebenso in der plastischen Chirurgie. Eine spezielle Technik garantiert schonende Anwendung der Energie und eine punktgenaue Wirkung im Gewebe. Beim Schneiden wird die seitliche Ausdehnung der Energie minimiert. Durch pulsartige Energieabgabe in kleinen Mengen wird auch bei der Blutstillung das umgebende Gewebe ideal geschont. Die Energiezufuhr speziell im RaVoR™-Modus wird permanent vom Gerät überwacht und begrenzt. Dadurch wird eine Chirurgie im nicht sichtbaren Bereich von Gewebe sicher und die Belastung bei Ihnen als unseren Patienten auf ein Minimum reduziert.

    Diese moderne Technik erlaubt eine schonende und weitestgehende unblutige Gewebsreduzierung im Gewebe. Die Radiofrequenz gesteuerte Volumenreduktion (RaVoR™ Technik) verwenden wir in der Schlafchirurgie zur Volumenreduktion der Gaumen- und Zungengrundtonsillen, des Zungengrundes und des Weichgaumens sowie in der Rhinochirurgie zur Verkleinerung der Nasenmuscheln.

    In der plastisch-ästhetischen Chirurgie und der Chirurgie der Hautoberflächewird eine präzise Schnittführung sicher gestellt und durch aktive Leistungs-Regelung ein optimales Ergebnis unter den wechselnden Bedingungen der verschiedenen Gewebearten (Haut, Fett, Muskel) erzielt. Wir verwenden den CURIS® 4 MHz-Radiofrequenz-Generator z. B. für exakte Inzisionen in der plastischen- und Rhinochirurgie, zur schonenden Entfernung von Hauttumoren und gleichmäßigen Abtragung von Rhinophymen."

  • Schnarchoperationen

    Operative Eingriffe beim primären Schnarchen
    Ist ein Schlafapnoe-Syndrom ausgeschlossen, kommen verschiedene konservative und apparative Therapieverfahren, aber auch operative Eingriffe in Frage. Ziel einer solchen Operation ist es, das Schnarchen auf ein erträgliches Maß zu reduzieren.

    Die gängigsten Verfahren sind flankierende Eingriffe an der inneren und äußeren Nase (Nasenmuschelverkleinerung, Nasenscheidewandoperation, funktionelle Septorhinoplastik), Operationen an den Mandelorganen (Tonsillektomie, Tonsillotomie) die in der Regel mit Eingriffen am Weichgaumen kombiniert werden (UPPP, Radiofrequenzchirurgie, Coblation).

    Zungengrund-Schrittmacher
    Bei schweren Fällen von Schnarchen und Schlafapnoe implantieren wir einen Zungengrund-Schrittmacher zur Nervenstimulation. Diese Stimulation vermeidet das Erschlaffen der Zunge im Schlaf, damit diese nicht mehr die Atemwege verlegt und das häufige, nächtliche Aufwachen aufgrund des Sauerstoffmangels unterbleibt.

    Radiofrequenzchirurgie

    Schnarchen ist ein Problem: Nicht nur akustisch, sondern auch oftmals medizinisch. Denn im Fall eines so genannten Schlafapnoe-Syndroms kann es bei Betroffenen zu gefährlichen Atemaussetzern kommen. Aufgrund anhaltender Vibrationen kann das Gaumengewebe erschlaffen und zu Schnarchgeräuschen sowie zu einem Kollaps in diesem Bereich führen. Wenn weitere Engstellen im Rachen auftreten kann es in manchen Fällen dazu kommen dass die Atemluft die Atemwege nicht mehr passieren kann. Die Folge: Es entstehen längere Atempausen, die sich zu krankmachenden und langfristig auch zu lebensbedrohlichen Atemstillständen ausdehnen können. Besonders anfällig für eine Schlafapnoe sind übergewichtige Männer im fortgeschrittenen Alter sowie Frauen nach der Menopause.

    Patienten mit Ronchopathie können bei Bedarf operativ mit Hilfe eines neuartigen Radiofrequenzgenerators, der ins Nasenmuschelgewebe oder ins Weichgaumengewebe eingeführt wird: Das Resultat sind eine Straffung des Gewebes und eine Erweiterung der Atemwege. Dadurch können Schnarchgeräusche vermindert werden. Dabei richtet sich die Leistung des Generators nach dem Zustand des Gewebes des Patienten. Dank der permanenten Überwachung passt der Generator die abgegebene Energie stets optimal an. Die Belastung für den Patienten reduziert sich dadurch auf ein Minimum. Außerdem erfolgt die Energiezufuhr nur schubweise, um das Gewebe zusätzlich zu entlasten. Die Heilung wird beschleunigt.

    Der Haupteffekt bei der Weichgaumenbehandlung tritt nach drei Monaten ein. Bei den Nasenmuscheln sind schon nach zwei bis vier Wochen symptomatische Verbesserungen erkennbar. Als präventive Maßnahme oder alleinige Therapie gegen eine Schlafapnoe soll der operative Eingriff per Radiofrequenzgenerator jedoch nicht verstanden werden. Hier gibt es eine Reihe weiterer Behandlungsstrategien. Die beste Vorbeugung in diesem Fall sind immer noch eine Gewichtsreduktion und ein eingeschränkter Alkoholkonsum.

    Weitere Anwendungen für schonende Chirurgie mit dem Radiofrequenzgenerator im HNO Bereich sind Eingriffe zur Verkleinerung der Gaumentonsillen bei Schnarchen, Eingriffe am Zungengrund bei Schnarchen, Nasenmuschelverkleinerungen, Operationen an den Schleimhäuten der oberen Atem- und Speisewege sowie an der Gesichtshaut bei Tumoren und Alterserveränderungen der Haut. Insbesondere eignet sich der Radiofrequenzgenerator zur schonenden Verkleinerung der Gaumentonsillen bei Kindern.

  • Schwerhörigkeit

    Minimalinvasive operative Eingriffe

    Zur operativen Behandlung der Schwerhörigkeit ist ein mikrochirurgischer Eingriff erforderlich, der durch unseren Spezialisten Dr. Eberhard Biesinger durchgeführt wird.

    Mögliche Einsatzgebiete der HNO-Chirurgie zur Therapie einer Schwerhörigkeit sind:

    • Loch im Trommelfell
    • Cholesteatom, aggressive Entzündung des Mittelohrs
    • Wiederherstellungschirurgie des Mittelohres
    • Implantierbares Hörgerät
    • Erkrankungen des Gehörgangs
    • und andere
  • Operative Möglichkeiten zur Wiederherstellung des Hörvermögens

    Die mikrochirurgisch durchgeführten Operationen am RKL dienen der Beseitigung von chronischen Entzündungen und der Wiederherstellung eines möglichst normalen Hörvermögens. Bei Defekten der Gehörknöchelchen werden diese heute durch Titanimplantate ersetzt. In manchen seltenen Fällen ist das Mittelohr aber zerstört oder durch die Ohrtrompete zu schlecht belüftet. Dann helfen sog. aktive Mittelohrimplantate, also implantierbare Hörsysteme.

    Das unkomplizierteste ist die sog. Bonebridge. Dieses Gerät wird hinter dem Ohr in den Knochen implantiert und überträgt die Schallwellen über den Knochen auf das Innenohr, die Hörschnecke.

    Man kann dieses Gerät auch bei einseitiger Taubheit eines Ohres verwenden: es wird dann am tauben Ohr implantiert. Die Schallwellen werden dann von dort über den Knochen auf das andere gut hörende Ohr übertragen – so kann wieder ein „hören" von der Seite des tauben Ohres erreicht werden.

    Eine Wiederherstellung des Hörens bei zerstörtem Mittelohr kann durch die Implantation der Soundbridge erfolgen. Der reiskorngroße Verstärker kann dabei jedes Gehörknöchelchen ersetzen und sogar an die Hörschnecke (rundes Fenster) direkt angekoppelt werden. Damit kann dann nicht nur die Schallübertragung wiederhergestellt werden, sondern auch eine Innenohrschwerhörigkeit gleichzeitig kompensiert werden.

    Auch bei ganz taubem Ohr, z.B. nach Hörsturz oder auch angeboren kann geholfen werden: durch ein Cochlea Implantat. Dabei wird eine Elektrode in die Hörschnecke implantiert. Diese Elektrode überträgt dann die Schallwellen direkt auf das Innenohr!

    Auch diese Rehabilitation wird in naher Zukunft am Rotkreuzklinikum Lindenberg möglich sein.

  • Tränenkanal

    Operation an den ableitenden Tränenwegen
    Bei Verschluss eines Tränenweges (Tränenkanal) mit permanentem, für die Patienten sehr störendem Tränenlaufen bilden wir über einen Zugang von der Nase aus ohne sichtbaren äußeren Schnitt eine Verbindung vom Tränensack zum Naseninneren. Über diese neue Öffnung können die Tränen dann wieder ungehindert abfließen. Entzündungen der Lider und Augenschleimhäute bilden sich zurück, der lästige Tränenfluss über die Wangen verschwindet.

    Diese Methode kommt bei Verengungen der Tränenwege im Tränensack oder unterhalb des Tränensackes in Frage. Der große Vorteil ist die Vermeidung eines äußeren Schnittes im Gesicht (Dacryocystorhinostomia interna).

  • CO²-Laserchirurgie im Mundraum

    Durch den CO²-Laser können wir sehr gewerbeschonend und superexakt Operationen im Mundraum durchführen. Der Laser kommt besonderes bei Operationen innerhalb des Kehlkopfs, im Rachen und der oberen Speiseröhre inklusive der Entfernung kleinerer Tumoren zum Einsatz. Er ermöglicht künftig ein noch schonenderes und superexaktes Arbeiten

    Spezielle mikrochirurgische Mittelohroperationen führen ebenfalls mithilfe des CO²-Lasers durch. Notwendig wird die Operation meist durch eine entzündliche Erkrankung des Mittelohrs, die sich durch Verschlechterung des Hörens, Ohrgeräusche und/oder Schwindel äußern kann. Der häufigste mikrochirurgische Mittelohreingriff ist die sogenannte Tympanoplastik bei chronischer Schleimhaut- oder Knocheneiterung des Mittelohrs. Je nach Ausdehnung der Entzündung werden dabei Trommelfell und/oder Gehörknöchelchen ersetzt.

  • Erweiterte Schilddrüsenchirurgie bei Karzinomen

    Bei der Schilddrüse sind vier verschiedenen Krebsarten bekannt. Mit etwa 60 Prozent der Fälle ist ein sogenanntes papilläres Schilddrüsenkarzinom mit Lymphknotenmetastasen die weitaus häufigste Form. An zweiter Stelle mit etwa 30 Prozent rangiert das follikuläre Schilddrüsenkarzinom. Ein anaplastisches Schilddrüsenkarzinom und ein medulläres Schilddrüsenkarzinom sind hingegen sehr selten. Die einzelnen Arten der Schilddrüsenkarzinome erfordern zum Teil unterschiedliche Behandlungen und bieten unterschiedliche Chancen zur Heilung.

    Bei den beiden erstgenannten Karzinomen wird ein operativer Eingriff durchgeführt. Ob die Schilddrüse komplett entfernt werden soll oder nur das Krebsgewebe herausgeschnitten werden soll, hängt von der Größe des Tumors ab. Die Teilresektion kommt immer dann in Frage, wenn die Schilddrüsenkarzinome nicht größer als 1,5 Zentimeter sind und in den umliegenden Lymphknoten nicht von Metastasen besetzt wurden.

    Bei den sehr seltenen Karzinomen ist eine Spezialbehandlung erforderlich. In diesem Falle arbeiten wir mit Experten anderer Kliniken zusammen.

  • Kopf-Hals-Tumorchirurgie

    Kopf- und Halskarzinome kommen häufiger vor als gedacht. Sie belegen mit jährlich weltweit 640.000 neu diagnostizierten Fällen den 6. Platz unter den häufigsten Krebsarten. Leider werden diese Karzinome meist erst in fortgeschrittenen Stadien mit bereits vorhandenen Tochtergeschwülsten am Hals oder an anderen Stellen im Körper entdeckt. 

    In den meisten Fällen handelt es sich um aggressive Plattenepithelkarzinome. Die zweite große Gruppe an bösartigen Veränderungen gehen vom lymphatischen Gewebe aus (Lymphome und Leukämien), die in etwa 45 Prozent der Fälle zuerst im Kopf-Hals-Bereich auftreten. Daneben gibt es eine Vielzahl von selteneren bösartigen Erkrankungen, die vom Drüsengewebe (Speicheldrüsenkarzinome), vom Bindegewebe (Sarkome), vom Nervengewebe, von Knorpel oder Knochengewebe oder der Haut (Melanome, Basaliome) ausgehen.

    Unser Expertenteams diagnostiziert und operieren diese Tumorarten in enger Abstimmung mit anderen Fachdisziplinen. Mit einer multimodalen Tumortherapie können wir gute Behandlungsergebnisse vorweisen. Je nach Tumor-Art und Stadium erfolgen die Therapieformen:

    • Chirurgie
    • Strahlentherapie
    • Chemotherapie
  • plastische Eingriffe am Auge und Gesicht bei Gesichtsnervenlähmungen

    Die Ursachen für eine Schädigung des Gesichtsnervs sind vielfältig. Durch einen Schlaganfall, eine Verletzung oder auch durch entzündliche oder tumorbedingte Erkrankungen kann es zu einer dauerhaften Faszialesparese kommen. Die Schädigung kann verschiedene Anteile der mimischen Muskulatur beeinträchtigen, wie etwa zum unvollständigen Schluss des Augenlids oder zu hängenden Mundwinkeln führen. Je nach Ursache kann eine Gesichtsnervenlähmung medikamentös behandelt werden oder sogar spontan ausheilen. Bei einer irreversiblen Schädigung ist es chirurgisch möglich, einen ansprechenderen Gesichtsausdruck zu erzielen und Funktionen der mimischen Muskulatur wiederherzustellen.