Im Notfall

Notaufnahme Rotkreuzklinik Lindenberg
Tel. 08381/809-0  (24 Stunden besetzt)

Adresse:
Rotkreuzklinik Lindenberg
Dr.-Otto-Geßler-Platz 1
88161 Lindenberg
Anfahrt

Die Zentrale Notaufnahme finden Sie links an der Pforte vorbei beim chirurgischen Sekretariat. Bitte melden Sie sich gleich an der Pforte beim Haupteingang. Ab 22 Uhr bitte über den Seiteneingang links am Haus bei der Zufahrt der Rettungswägen klingeln.

Weitere Notrufnummern:
Notruf für Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst: 112
Kassenärztliche Notrufnummer: 116 117

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Urologie
Unsere Schwerpunkte

Die urologische Abteilung der Rotkreuzklinik Lindenberg wird im Belegarztsystem geführt. Das bedeutet, dass unsere Patienten pflegerisch und verwaltungstechnisch von Mitarbeitern der Rotkreuzklinik umsorgt werden. Die ärztliche Betreuung übernehmen die zwei leitenden Ärzte der Belegabteilung, Dr. Christian Riedl und Prof. Dr. Ekkehard Hauck, gemeinsam mit drei weiteren ärztlichen Mitarbeitern. Alle sind erfahrene, operativ tätige Fachärzte für Urologie.

Im Zentrum der urologischen Diagnostik und Therapie in unserer Abteilung stehen:

  • Vorsorgeuntersuchungen von Prostata, Harnblase und Hoden
  • Operative Therapie der Prostata bei gutartiger Prostatavergrößerung
    • Klassische TURP
    • Laserbehandlung mittels Revolix-Laser
  • Onkologische Chirurgie der Prostata, Niere, Blase und des äußeren Genitales
  • Steinbehandlung von Nieren- und Harnleitersteinen
    • Endoskopische Zertrümmerung mittels Sphinx-Laser
    • Extrakorporale Stoßwellentherapie (ESWL)
    • Perkutane miniaturisierte Steintherapie (Mini-PCNL)
  • Inkontinenztherapie
  • Rekonstruktive Genitalchirurgie
    • Wiederherstellung der Zeugungsfähigkeit nach Sterilisation: Mikrochirurgische Refertilisierung, Vasovasostomie
    • Varikozelendissektion, inguinale Nervdissektion bei Hodenschmerzen (Testalgien)
    • Begradigungsoperationen bei angeborener Penisverkrümmung
    • Induration penis plastica (Verhärtung im Bereich des männlichen Schwellkörpers)
    • Implantation von hydraulischen Penisprothesen (künstliche Schwellkörper)
    • Hypospadiekorrekturen bei angeborener Entwicklungsstörung der Harnröhre
  • Kinderurologie: konservative und operative Therapie 
    • Einnässen
    • Vorhautverengungen (Phimosen)
    • Hodenfehllage (Hodenhochstand)
    • Angeborenen Fehlbildungen von Harnröhre, Penis, Blase und Nieren
  • Mehr Informationen zur Prostatabehandlung finden Sie hier

    Prostatabehandlung

    Die Prostata ist eine Geschlechtsdrüse des Mannes, die sich unterhalb der Harnblase befindet und einen Teil der Harnröhre umkleidet. Bei etwa 60 % aller Männer kommt es ca. ab dem 50. Lebensjahr zu einer gutartigen Prostatavergrößerung (in der Fachsprache: Benignes Prostata-Hyperplasie-Syndrom, BPH). Die dadurch entstehende Verengung der Harnröhre kann Probleme beim Wasserlassen verursachen. Die Symptome äußern sich in häufigem nächtlichen oder plötzlichem Harndrang, einem abgeschwächten Harnstrahl, verlängertem Wasserlassen oder Harnverhalt.

    Klassische Behandlung

    Falls eine medikamentöse Behandlung nicht oder nicht mehr den gewünschten Erfolg bringt, kann ein operativer Eingriff helfen: Eine klassische Methode, die Prostata zu verkleinern, ist das Abhobeln durch die Harnröhre, die sog. transurethrale Resektion (TURP). Sie gehört zu den weltweit am häufigsten erfolgreich durchgeführten Operationen.

    Laserbehandlung

    Eine schonendere Alternative ist das Ausschälen der Prostata mit dem Laser, die sog. transurethrale Laserresektion oder Enukleation. Auch hier erfolgt die Gewebeentfernung durch die Harnröhre. Allerdings ist der Eingriff mit Lasertechnik schonender – und der Patient kann die Klinik in der Regel früher verlassen als nach der klassischen Methode. Auch das Risiko von Komplikationen wie Blutungen oder Herz-Kreislauf-Problemen durch die Einschwemmung von Spülflüssigkeit ist bei der Lasermethode geringer.